Alpgottesdienste

Alp Rittmarren Gommiswald: Sonntag, 26. August um 11.00 Uhr (bei Regenwetter im Zelt)


Unsere Jubla-Scharen am Kala 18

Die geheimnisvolle Welt von Akalanis

Die meisten Jungwacht- und Blauring-Scharen der Kantone SG/AI/AR/GL organisieren jedes Jahr im Sommer ein Lager. Statt vieler kleiner Sommerlager gibt es in diesem Jahr ein gemeinsames grosses, das Kantonslager, kurz Kala.


Letztes Kala vor 15 Jahren

Das letzte Kantonslager fand im Jahr 2003 statt. In den meisten Scharen gibt es niemanden mehr, der sich noch daran erinnern kann. Deshalb hat sich der Kanton im Jahr 2015 entschieden, das Kala 18 auf die Beine zu stellen. Denn ein Sommerlager von dieser Grössenordnung ist ein einmaliges Erlebnis für Kinder und Leitende.


JW & Mägs Schmerikon, Jubla Uznach und Jubla Gommiswald im Rheintal

Unsere Jubla-Scharen liessen sich die grosse Chance auf ein Kantonslager nicht entgehen. Sie sind darum zusammen mit total 51 Scharen Teil des Grossprojektes unter dem Motto «Die geheimnisvolle Welt von Akalanis». Vom Samstag, 14. bis Samstag, 21. Juli bevölkern sie ein weitläufiges Lagergelände in der Region Rheintal. Mehrere Scharen teilen sich verschiedene Aussenlagerplätze und erleben auf einem zentralen Hauptlagerplatz gemeinsame Aktivitäten. Interessierte sind eingeladen, Lagerluft zu schnuppern, Bekannte zu besuchen, Bauten zu besichtigen oder einfach etwas zu trinken. Im Kala-Beizli beim Hauptlagerplatz, das von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet ist, werden kalte und warme Getränke, Kaffee und Kuchen, Snacks und kleine Gerichte vom Grill angeboten.

Lagerregion: Balgach – Widnau – Diepoldsau


1. August


Gedanken zur Heimat

Verbunden mit unserem Nationalfeiertag ist für viele der Begriff «Heimat». Das Wort stammt aus dem Altdeutschen und bedeutet ursprünglich «Stammgebiet». Im allgemeinen Sprachgebrauch meinen wir mit Heimat immer noch den Ort, wo ein Mensch hineingeboren wird und zumeist auch aufwächst. Auch wenn viele diesen Ort im Verlauf des Lebens verlassen und sich an anderen Orten niederlassen, hat Heimat doch für alle eine bestimmte Bedeutung. Fragt man Menschen nach ihrer persönlichen Definition von Heimat, fällt die Antwort ganz unterschiedlich und vielfältig aus wie das Augustabzeichen es andeutet. Die meisten verbinden Heimatgefühle mit ihren Lieblingsmenschen. Sie sagen, Heimat sei da, wo das Herz ist.

 

Es fällt mir auf, dass in den mir geläufigen Sprachen Englisch und Spanisch der Begriff Heimat in unserem Verständnis nicht vorkommt. Entsprechend definiere ich, der ich mich aufgrund meiner Herkunft eher als Weltbürger betrachte, "Heimat" nicht über den geografischen Ort, nicht über die "Scholle". In Verwandtschaft zu biblischen Worten "wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte", ist der Ort, wo ich mich mit mir lieben Menschen versammle und wohl fühle, meine Heimat.

Felix Brunschwiler, Gemeindepräsident, Schmerikon

Heimat ist für mich: Geboren, Geborgen. Leben in der Gemeinschaft. Leben in der Freiheit des Denkens, des Handelns und der Verantwortung. Leben für die Gemeinschaft in der Familie, der Gemeinde, dem Staat, eben für unsere Heimat.

Paul Meier, Senior, Ernetschwil

 

Heimat ist für mich ein Ort, wo ich mich aufgehoben fühle und immer wieder gerne hinkomme. Wenn ich ins Grüne schauen kann und die Berge von zuhause aus sehe. Da wo ich meine Familie und Freunde habe.

Cyrill Schubiger, Ministranten-Leiter Uznach

Heimat ist für mich: Ein gutes Land mit guten Leuten, in dem kein Krieg ist und man Frieden hat. Wo man seine Meinung sagen kann.

Dilaxsan Kumaralingam, Asylsuchender, Gommiswald

 

Heimat ist für mich: Irgendwo, wo man lebt und Frieden hat und mit anderen Leuten zusammen leben kann. Wo man sagen kann, was man denkt.

Oben Tchapman, Asylsuchender, Gommiswald

Heimat ist für mich ein Ort auf dieser Erde, an dem ich mich geborgen fühle. Ein Ort, welcher über definierte Landesgrenzen hinausgehen kann. Es ist ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehren kann. Bei langem Fernsein von der Heimat können auch emotionale Gefühle hervorkommen wie zum Beispiel Heimweh.

Tim Fasser, Bobfahrer, Rieden

 

Heimat ist der Ort, an dem du dich willkommen fühlst, ohne dass es dir vorher jemand sagen muss. Der Ort, den du liebst, obwohl du 100 Sachen daran auszusetzen hattest. Deine Heimat ist da, wo du aufatmen kannst, weil du dich sicher und geborgen fühlst.

Magna Amman, Brasilianerin, Schmerikon

Heimat ist sicherlich zunächst der Ort meiner Wurzeln, meiner Herkunft, da, wo ich geboren bin, nämlich Deutschland. Durch den Wegzug hat sich die Bedeutung des Begriffes Heimat für mich etwas verändert. Heimat ist für mich der Ort geworden, an dem ich mit Menschen zusammenlebe, die mir wohlgesinnt sind und die mich verstehen. Heimat sind für mich die Orte, an denen Gemeinschaft gelebt wird. Heimat ist der Ort, an dem ich Menschen "Guten Tag" sagen kann und in die Augen schauen kann.

Gabriele Jud, Pastoralassistentin, Schmerikon

 

 

   


Informationsanlass zur Israelreise 2019

Am Samstag, 1. September um 16.00 Uhr informiert Pfr. Andreas Geister über die geplante Israelreise «Auf den Spuren der Bibel» (25.2.–5.3.19). Dabei werden die Reiseroute, die Flugzeiten, die Hotels sowie die Sicherheitslage vorgestellt. Der Anlass findet im evang. Kirchgemeindehaus Uznach (Zürcherstrasse 18) statt. Die Reise wird ökumenisch offen durchgeführt. Alle Interessierten sind willkommen. Weitere Auskünfte und Flyer bei Andreas Geister.


Michael Pfiffner ins Domkapitel eingesetzt

In einem feierlichen Gottesdienst am Samstagabend, 30. Juni in der Kathedrale St. Gallen haben Bischof Markus
Büchel und Domdekan Guido Scherrer Michael Pfiffner und die anderen zwei neuen Kanoniker ins Domkapitel eingesetzt. Am Schluss der Feier wurde ihnen das Kapitelskreuz umgelegt.
Am folgenden Tag wurde die Aufnahme von Michael Pfiffner ins Domkapitel im Gottesdienst in der Stadtkirche Uznach gefeiert, und Kirchenverwaltungspräsident Christoph Meier gratulierte ihm im Namen der Kirchenverwaltung.


«Der Engel» von Silja Walter

Die Zuschauer erlebten am 16. Juni auf der Sommerbühne in Schmerikon ein literarisch zwaranspruchsvolles, aber sehr spannendes Theaterstück. Grundlage des Stückes bildet das Buch Tobit im Ersten Testament. Es ist eine freie Umsetzung, oder eher ein Weiterdenken der Geschichte für die heutige Zeit. Es kreist um die Fragen: Was ist der Mensch? Was bedeutet Mensch werden? Was ist ein Engel? Was heisst unterwegs sein, auf der Flucht sein? usw. Beeindruckend war die hervorragende schauspielerische Leistung des professionellen TourneeTheaters 58. Eröffnet wurde der Abend mit einem kurzen Flötenkonzert von drei jungen Musikerinnen aus Schmerikon und Eschenbach (Johanna Jud, Caroline Morger, Delia von Bechtolsheim).


Vereinigung Katholische Kirchgemeinde Obersee

Das Fundament ist gelegt

Am Montag, 2. Juli fanden sich 105 Stimmberechtigterechtigte aus Schmerikon, Uznach und Gommiswald in der Stadtkirche Uznach ein, um der ersten Bürgerversammlung der vereinigten Katholischen Kirchgemeinde Obersee beizuwohnen. Auch einige Gäste konnten zu dieser geschichtsträchtigen Versammlung begrüsst werden. Ein aus den drei Kirchgemeinden zusammengesetztes MusikerTrio umrahmte den Anlass feierlich. Irene Koller aus Schmerikon, Ursula Wüst aus Gommiswald und Ferdi Schnider aus Uznach erfreuten mit Orgel, Gesang und Klarinette und symbolisierten auf musikalische Art ebenfalls die Vereinigung.
Ohne Diskussion und mit nur einer Enthaltung stimmten 104 Personen der Gemeindeordnung der Katholischen Kirchgemeinde Obersee zu. Damit ist das Fundament für die neue Kirchgemeinde gelegt. Christoph Meier als Präsident der Behördenkonferenz verglich die erste Bürgerversammlung mit einer Taufe, die es auch zu feiern gilt. Zum Schluss
lud er die Anwesenden vor das Begegnungszentrum zu Wurst, Brot und Tranksame ein.
Dank des wunderbaren Sommerabends wurde dieser Einladung gerne gefolgt und die Gelegenheit genutzt neue Gesichter kennenzulernen.
Als nächstes gilt es die Organisationsform zu definieren. Dazu trifft sich die Behördenkonferenz im Herbst zu Klausurtagungen und wird notwendige Prozesse für einen reibungslosen Übergang formulieren und einleiten.
Im Herbst 2019 stehen dann die Behördenwahlen an. Ab 1. Januar 2020 werden die Katholischen Kirchgemeinden Schmerikon, Uznach und Gommiswald durch die Katholische Kirchgemeinde Obersee abgelöst.

 


Töffliwallfahrt

Die erste Töffliwallfahrt mit mehr als 35 jugendlichen Teilnehmenden führte vor knapp einem Jahr aufs Flüeli und in den Ranft. Die Neuauflage dieses erfolgreichen Anlasses soll am Samstag, 22. September bis Sonntag, 23. September stattfinden. Die Jugendlichen sind eingeladen, in unserem Kanton und durchs Appenzellerland – wiederum von einem Mechaniker und Fahrzeug begleitet – unterwegs zu sein. Ziel ist nicht ein eigentlicher Wallfahrtsort.
Das Unterwegssein zählt, wobei unterschiedliche Unterbrechungen der Tour in Klöstern und Kapellen für spirituelle Momente sorgen. Übernachtet wird in der Jugendunterkunft Eichberg im St. Galler Rheintal.
Die Seelsorgeeinheiten Eschenbach und Obersee freuen sich zusammen mit der akj Uznach auf viele teilnehmende Jugendliche ab der Oberstufe. Voraussetzung ist die Töffliprüfung und ein strassenverkehrstaugliches Mofa. Gestartet wird gemeinsam in Uznach am Bahnhof am Samstag um 9.00 Uhr. Die Rückkehr ist am Sonntag um ca. 15.00 Uhr ebenfalls in Uznach geplant. Die Kosten für die Töffliwallfahrt betragen für Teilnehmende Fr. 20.–. Die Anmeldung erfolgt über die akj Uznach, ✆ 055 280 17 82, oder über ein Pfarramt.


Einladung zur Wallfahrt nach Hergiswald

Reservieren Sie bereits jetzt das Datum für diese spezielle Wallfahrt! Wir reisen am Samstag, 20. Oktober, Abfahrt ca. 8.00 Uhr, Rückkehr ca. 19.00 Uhr im Reisebus zum besonderen Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau in Hergiswald.
Dort ist wohl – nicht zuletzt wegen der berühmten Deckengemälde – der schönste und kunsthistorisch bedeutendste Wallfahrtsort Luzerns.
Weitere Infos folgen im Oktober. Erwachsene bezahlen Fr. 40.– (inklusive Mittagessen), Kinder reisen gratis mit.


Erstkommunion 2019 – Freundschaft

Bekommt man eine Freundschaftsanfrage, erscheint auf dem Handy- oder Computerbildschirm das entsprechende Symbol. Wer die Anfrage mit einem Mausklick annimmt, hat schon wieder einen Freund dazugewonnen. Doch ist das dann wirklich ein richtiger Freund? – wohl in den seltensten Fällen.
Was bedeutet Freundschaft? Wer ist ein wahrer Freund? Welche Eigenschaften sollte ein echter Freund/eine echte Freundin haben?
Jeder Mensch braucht Freunde; Menschen, die in jeder Situation für uns da sind. Die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Freundschaft ist eine Ursehnsucht von uns Menschen. Dabei ist es oft schwierig zu unterscheiden, wer ein echter Freund ist und wer nur so tut als ob. In Krisensituationen trennt sich dann meist die Spreu vom Weizen. Dabei werden wir manchmal von angeblichen Freunden verletzt. Gleichzeitig entpuppt sich vielleicht jemand, von dem wir es überhaupt nicht erwartet hätten, als wahrer Freund.


Für die Erstkommunion 2019 haben wir das Motto «Freundschaft» gewählt. Besonders bei Kindern ist Freundschaft ein wichtiges Thema. Wer ist mit wem befreundet? Mit wem ist es immer besonders lustig? Wer kennt die besten Spiele und die lustigsten Streiche? Aber auch: wer ist ausserhalb der Familie für mich da? Wer hat ein offenes Ohr für mich? Wer kann mir helfen? Mich beraten und trösten?


Manche Sandkastenfreundschaften halten ein Leben lang. Andere lösen sich mit der Zeit automatisch auf. Wieder andere finden durch einen Streit ein abruptes Ende. Besonders schön ist es, wenn nach jahrelanger Funkstille die Freundschaft wieder aufkeimt. Doch allen Freundschaften ist gemeinsam, dass sie uns prägen und ihre Spuren in unseren Herzen hinterlassen.
Auch Jesus möchte uns prägen und seine Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Er möchte uns unser Leben lang als treuer Freund begleiten. In der Taufe wurde in uns diese Freundschaft grundgelegt. Im Heiligen Brot kommt Jesus nun auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung feierlich das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus auch unser Freund sein und bleiben möchte.
Wir freuen uns, diesen Weg mit ihnen und ihren Familien zu gehen.


Daten Erstkommuniongottesdienste 2019

Ostermontag, 22. April: Rieden
Weisser Sonntag, 28. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 5. Mai: Schmerikon und Gommiswald