Tolle Erlebnisse auf der Töffliwallfahrt

32 Jugendliche und 7 Begleitpersonen aus dem Linthgebiet eroberten vom Samstag, 2. September bis Sonntag, 3. September mit ihren Töfflis die Strassen der Zentralschweiz. Am Samstag-Morgen starteteten die begeisterten Töfflifahrerinnen und Töfflifahrer am Bahnhof Uznach. Aus verschiedenen Dörfern waren sie hier zusammengekommen. Nach einer Segnung der Töfflis ging es los in Richtung Etzelpass. Zunächst war das Wetterglück noch nicht auf der Seite der Jugendlichen und die Teilnehmenden der Töfflitour mussten Durchhaltewillen beweisen. Nach einer Stärkung mit einem Pizza-Essen ging es weiter über den Sattel und via Arth-Goldau nach Luzern. Hier wurden die beinahe 40 Töfflifahrer sowohl von Einheimischen als auch von Touristen bestaunt. Das Ziel des Tages war dann die Ranft-Schlucht in Flüeli OW, wo zu Ehren des 600 Jahr Jubiläums von Bruder Klaus eine besinnliche Jugend-Andacht gefeiert wurde. Die Feier wurde durch schöne Schwyzer-Örgeli Musik umrahmt. Nach dem Abendessen in der Unterkunft, dem Erlebnisbauernhof Weid in Kerns, genossen die Jugendlichen das gemütliche Beisammensein. Zudem wurden auch fleissig diverse Reparaturen an den Töfflis vorgenommen, sodass am nächsten Tag wieder alle voller Elan durchstarten konnten. Am Sonntag-Morgen fuhr die Gruppe zunächst nach Beckenried, wo sie die Fähre nach Gersau bestiegen. Weiter ging es über Schwyz auf den Sattel, wo dank des tollen Wetters diesmal das Mittagessen draussen gegessen werden konnte. Am Nachmittag fand die Töfflitour dann via Pfäffikon, Rapperswil und Eschenbach ihren Abschluss. Hier kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müde aber glücklich an und fuhren von hier in ihre Dörfer zurück. Die Erlebnisse der Töffliwallfahrt werden ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Organisiert wurde dieser Anlass von den katholischen Seelsorgeeinheiten Eschenbach und Obersee, sowie von der regionalen Arbeitsstelle für kirchliche Jugendarbeit AKJ in Uznach, der Jugendarbeit der Gemeinde Eschenbach SG und der Töffliwerkstatt Easy-Wey in Neuhaus. Auch Jugendliche hatten im Organisationskomitee mitgewirkt.

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Firmgottesdienste

Göttliche Windstärken

In zwei festlich gestalteten Gottesdiensten hat Bischof Markus Büchel am Dreifaltigkeitssonntag, 11. Juni in Uznach und Gommiswald 44 jungen Erwachsenen das Sakrament der Firmung gespendet. «Göttliche Windstärken» war das Motto während der ganzen Vorbereitungszeit und für die Feiern. Mit eindrücklichen Worten und ermutigenden Hinweisen erinnerte Bischof Markus an den Weg von der erhaltenen Taufe bis zum Tag der Firmung, auf dem vieles erlebt wird und man unzähligen Menschen begegnen darf, die einem zur Seite stehen. Das gibt im Leben Antrieb und Auftrieb und ist Ausdruck dafür, dass Gott mit seiner Kraft des Geistes wirkt, unser ganzes Leben lang.

Göttliche Windstärken für 44 Jugendliche
Bilder Firmgottesdienst Uznach
Bilder Firmgottesdienst Gommiswald


Wallfahrt nach Einsiedeln

Gemeinsam unterwegs sein im Glauben

Jedes Jahr pilgern Pfarreiangehörige aus der ganzen Seelsorgeeinheit auf unterschiedlichen Wegen nach Einsiedeln. Es darf behauptet werden, dass noch nie so viele Pilgerinnen und Pilger wie an diesem Samstag, 10. Juni dabei waren.

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Bittgang zum Kloster Berg Sion

Der Bittgang vor Christi Himmelfahrt zum Kloster Berg Sion ist für die Pfarreien Ernetschwil, Gommiswald und Rieden immer wieder ein schöner gemeinsamer Anlass, dem auch Angehörige aus anderen Pfarreien gerne beiwohnen. In diesem Jahr stand die Liturgie im Zeichen des Jubiläumsjahres 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe. Seine Brunnenvision mit den drei fliessenden Rohren lud ein, im Bild des Öls nach der eigenen Berufung, im Bild des Weines nach der Freude und im Bild des Honigs nach der Erfüllung des Lebens zu fragen.


Eindrückliche Tage in Taizé

Es ist ein wichtiges und geschätztes Angebot für Jugendliche aus der 3. Oberstufe. Gerade am Übergang von der  obligatorischen Schulzeit zur Lehre tut eine kurze Auszeit in Taizé den Teilnehmenden jeweils sehr gut. So kann die Gemeinschaft gepflegt und das Vertrauen in den eigenen Lebensweg gestärkt werden. Den Brüdern von Taizé ist beides ein grosses Anliegen. Darum bieten sie im Rahmen ihrer Gemeinschaft schon seit vielen Jahren Raum dafür. 37 Jugendliche aus unserer Seelsorgeeinheit haben zusammen mit dem 10-köpfigen Begleitteam in der Woche vor Auffahrt an der Taizéreise teilgenommen. Die Jugendlichen erwartete ein einmaliges und abwechslungsreiches Angebot in der Gemeinschaft der Brüder von Taizé: Feiern, Gespräche in Kleingruppen und kleinere Arbeitseinsätze. In den Besinnungstagen kam aber auch die Freizeit nicht zu kurz. An den Nachmittagen blieb viel Zeit zur Erholung im weitläufigen Areal der Klostergemeinschaft. An den Abenden war das Oyak immer der grosse Anziehungspunkt fürs Zusammensein, zum Spielen und Singen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle gilt dem treuen Begleitteam. Viele leisten den unentgeltlichen Dienst für unsere Jugendlichen nun schon über Jahre!

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Ehejubiläumsgottesdienst

Gemeinsam feierten Paare ihr Ehe-Jubiläum und drückten ihre Dankbarkeit für die Partnerschaft aus

Wiederum lud unsere Seelsorgeeinheit zum Ehe-Jubiläums-Gottesdienst in die Kreuzkirche ein. 17 Paare folgten der Einladung und dankten Gott und einander für 35 bis 65 Ehejahre. Teilweise feierten Familienangehörige mit. Die Paare stellten sich wieder neu unter Gottes segnende Hand und freuten sich anschliessend beim Apéro im Begegnungszentrum Uznach aufs gemeinsame Wohl anzustossen. Für alle war es ein berührender, Mut machender Gottesdienst. Der spezielle Ehejubiläumswein wollte die Eheleute daran erinnern, dass diese Feier auch für die folgenden Jahre stärkt. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder genauso zahlreiche Paare diesen speziellen Anlass für 5, 10, oder … Ehejahre gemeinsam feiern.

Hände immer wieder zur Versöhnung reichen
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Lourdes-Wallfahrt als Pilgererlebnis

Im grossen Reisecar führte Edy Marty die 57 Pilgernden via Ars, Cluny, Taizé, Paray le Monial (Heilige Margareta, Herz-Jesu-
Verehrung), Le Puy, Brücke von Millau (längste Schrägseilbrücke, 343 m hoch), Sète, Mont St. Clair, Carcassonne nach  Lourdes. Zum Pilger-Motto «Grosses hat der Herr an mir getan» (Magnificat) begleitete Hans Hüppi die zehntägige Wallfahrt nach Lourdes spirituell.


Eindrückliche Theateraufführung zu 600 Jahre Bruder Klaus

Gegen hundert Personen liessen sich im Theaterstück «Der Eremit» auf die Lebenswelt von Niklaus von Flüe ein, wurden aber auch mit den Fragen und Nöten unserer Zeit konfrontiert. Als nach dreiviertel Stunden die zum Nachdenken anregende, aber auch humorvolle Aufführung zu Ende war, hinterliess sie in manchen den Wunsch nach weiteren Szenen, nach mehr. So erfüllte das Spiel wohl die Absicht, die Menschen nachdenklich zu machen, Niklaus von Flüe in unsere Zeit zu übersetzen.


Firmweekend

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes

Am gemeinsamen Weekend in Niederuzwil stand im Mittelpunkt, dass Gott uns Menschen nie alleine lässt. Er hat uns mit
seinen «göttlichen Windstärken» ausgestattet, die in der Tradition als die sieben Gaben des Heiligen Geistes bezeichnet werden. Was das für junge Menschen bedeuten kann, wurde in kurzen filmischen Szenen durch die Teilnehmenden selbst ausgedrückt. Zudem zeigte die Begegnung mit Giulia Schai aus Andwil, die einen Einsatz für Flüchtlinge in Griechenland geleistet hatte, wie junge Menschen sich durch den Glauben angetrieben zu einem Engagement für eine humanere Welt bewegen lassen. Gottes Geistkraft ist auch heute noch am Werk.


Kirchenerlebnistag

Auf den Spuren von Paulus und Theophilus

Überraschend viele Kinder interessierten sich für den Kirchenerlebnistag, welcher dieses Jahr im Pfarreizentrum Jodokus in Schmerikon stattfand. Gleich beim Eintreffen wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, sich mit bereitgestellten Tüchern, Bändern, Schnallen und anderen Requisiten als biblische Figuren zu verkleiden. Danach wurden sie von «Paulus» und «Theophilus» im zum mediterranen Ort umgestalteten Saal begrüsst und in die Welt des Paulus eingeführt. Es blieb aber nicht beim blossen Zuhören. Die Kinder wurden bald selbst ins Geschehen einbezogen. Als Händler, Marktleute, Soldaten und Bürger von Damaskus wurden alle immer mehr in die Geschichte hineingenommen, welche sich alsbald auf dem Marktplatz zwischen den Beteiligten und Paulus abspielen sollte. Zusätzlichen Einblick ins Leben des Paulus wurde ihnen in vier Kreativateliers geboten. Mit einer Abschlussfeier auf dem «Marktplatz von Damaskus» wurden die Kinder verabschiedet.


Klausurtagung der Räte unserer Seelsorgeeinheit

Seit Gründung der Seelsorgeeinheit findet jedes Jahr ein Treffen aller Räte und Teammitglieder zu einem speziellen Thema statt. In diesem Jahr setzten sich alle intensiv mit Palliative Care auseinander, der Fürsorge, Versorgung und Betreuung schwerkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Sepp Koller, seit kurzem Spitalseelsorger am Kantonsspital St. Gallen, führte in die Spitalseelsorge ein mit Schwerpunkt auf Palliative Care aus Sicht der Theologie und Seelsorge. Zur Sprache kam nicht nur die religiöse, sondern auch die weltliche Vorbereitung auf das eigene Sterben. Die sachlichen Ausführungen wurden für die Zuhörer zu einer wertvollen Hilfe, auch für sich persönlich. In einem weiteren Teil der Tagung wurde gruppenweise Einblick in gemachte Erfahrungen zu Krankenkommunion, Krankensalbung, Sitznachtwache bei Schwerkranken im Rahmen von Freiwilligenarbeit und solchen, die sich für den Ausweg über Exit entschlossen haben, geboten. Eine besinnliche Andacht zum Schluss der Tagung rundete das Programm ab.

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