Gottesdienst zum Begegnungstag für verwitwete und alleinlebene Frauen und Männer

Sich Zeit zu schenken tut immer gut. Wer von einem lieben Menschen Abschied nehmen musste weiss, dass ein Trauerprozess seine Zeit braucht.
Sich Zeit zu schenken heisst nicht nur, sich für all das, was uns fordert, die nötige Zeit zu nehmen. Sich Zeit zu schenken kann auch bedeuten, Zeiten der Begegnung und der Gemeinschaft einzuplanen. Und genau das möchte der Begegnungstag am Sonntag, 17. November in Gommiswald ermöglichen.
Alle Frauengemeinschaften See und Gaster laden in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Uznach Frauen und Männer ganz herzlich zur Teilnahme des speziell gestalteten Gottesdienstes um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Gommiswald ein.


Konzerte

Orchesterverein Benken

Sonntag, 17. November um 17.00 Uhr, Pfarrkirche Gommiswald


Kirchenchöre Gommiswald-Rieden und Uznach sowie Frauenchor Rüti-Tann
Benefizkonzert

Die Kirchenchöre Gommiswald-Rieden und Uznach sowie der Frauenchor Rüti-Tann (ZH) werden unter der Gesamtleitung von Marilena Brazzola am Samstag, 23. November um 19.30 Uhr in der Stadtkirche Uznach und am Sonntag, 24. November um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche Gommiswald gemeinsam für ein Benefizkonzert auftreten.
Zusammen mit einem Ad-hoc-Orchester wird ein barockes Werk des tschechischen Komponisten Jan Dismas Zelenka (1679– 1745), welcher u.a. auch Kapellmeister und Hofkomponist in Dresden war, aufgeführt: die Messe «Missa Gratias agimus tibi» für Soli, Chor, Orchester und Basso Continuo. Die Sopran-Soli werden durch Andrea Burgmaier Fäh und Karin Uzo Landolt sowie mit weiteren jungen Vokalsolisten aus der Region übernommen. Daniel Winiger übernimmt den Orgelpart.
Auf der Bühne stehen rund 100 Mitwirkende, die zugunsten der «Fundacion Jugendorchester Simon Bolivar» in Venezuela singen und musizieren werden. Diese Institution fördert Kinder und Jugendliche, insbesondere aus sozial schwierigen Umständen. Sie ermöglicht ihnen eine fundierte, musikalische Ausbildung und leiht Instrumente aus. Die Kinder können so den Favelas (Armenviertel) entfliehen und erhalten eine Chance für ein neues Lebensziel: Musik. Es werden ihnen ein Zuhause, Instrumente sowie schulische und musikalische Tagesstrukturen angeboten. Viele Absolventinnen und Absolventen dieser Institution sind heute berühmte Musiker und Dirigenten, welche rund um den Globus aktiv sind.


Begleitdienst Pflegezentrum Linthgebiet Uznach

Am Montag, 18. November treffen wir uns um 18.00 Uhr im Begegnungszentrum Uznach, um unseren Dienst fürs nächste Halbjahr einzuteilen. Wir begleiten jeweils am ersten und dritten Sonntag im Monat Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegezentrums Linthgebiet, Uznach zum Gottesdienst in die Spitalkapelle. Ein Dienst, der sehr geschätzt wird und viel Freude bereitet.
Interessierte sind an unserem Treffen herzlich willkommen.


Erstkommunion 2020 - Jesus, Brot des Lebens

Frisches Brot aus dem Backofen, Schlangenbrot am Lagerfeuer, der Duft, der uns aus einer Backstube entgegenweht – wie herrlich das riecht und welch wunderbare Erinnerungen das weckt …
Stehen wir in der Bäckerei vor dem Brotgestell, fällt uns die Entscheidung, welches Brot wir nehmen wollen, nicht immer leicht. Ob dem üppigen Angebot vergessen wir sehr schnell, wie privilegiert wir doch sind. Denn frisches Brot, ja Brot überhaupt, ist nicht selbstverständlich.
Im Vaterunser beten wir: «Unser tägliches Brot gib uns heute.» Wir bitten um das tägliche Brot. Mit diesem Brot ist jedoch mehr gemeint, als «nur» das Lebensmittel. Mit dieser Bitte bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen. Dieses Brot, von dem hier die Rede ist, ist so kostbar wie die Luft zum Atmen.
Für die Erstkommunion 2020 haben wir in der Seelsorgeeinheit das Thema «Jesus, Brot des Lebens» gewählt.
Wenn wir uns im Religionsunterricht mit dem Thema «Brot» auseinandersetzen, dann geht damit auch die Frage nach unseren Grundbedürfnissen einher. Was brauchen wir, damit es uns gut geht? Damit wir zufrieden sind und uns wohl fühlen? Für die Kinder wird wohl sehr schnell klar werden: Dafür brauchen wir nicht nur Nahrung und Kleidung. Familie und Freunde, Vergnügen und Entspannung, Bewegung und Bildung, Gesundheit und Freiheit, Gemeinschaft und Liebe und vieles mehr gehören zwingend auch dazu.
So werden wir in der Vorbereitung auf die Erstkommunion erleben und erfahren, dass das Wort «Brot» für mehr steht als nur für ein Nahrungsmittel.
Brot zu haben, ist nicht selbstverständlich – ein erfülltes und glückliches Leben auch nicht.
Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.»
Jesus wird im Evangelium «Brot des Lebens» genannt. Damit meinten die Evangelisten, dass er für uns so wichtig ist wie das tägliche Brot. Er wird immer für uns da sein. Er wird uns zur Nahrung für unsere Seele.
Immer, wenn wir miteinander Eucharistie – das grosse Geheimnis unseres Glaubens – feiern, wird Jesus Christus in unserer Mitte gegenwärtig. Ihn selbst dürfen wir im Heiligen Brot als Stärkung für unser Leben empfangen.
So kommt Jesus auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus Christus auch uns alle immer wieder für unseren Alltag stärkt.
Die Lehrpersonen freuen sich, den Vorbereitungsweg mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien zu gehen.

Erstkommuniondaten 2020

Weisser Sonntag, 19. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 26. April: Schmerikon und Gommiswald
In Rieden findet erst 2021 wieder eine Erstkommunion statt.


Ehejubiläumsfeier 2020

Auch im nächsten Jahr wird unsere Seelsorgeeinheit wieder zu einem gemeinsamen Ehejubiläumsgottesdienst einladen. Schön, wenn auch jüngere Paare diese Feier nutzen und für ihre Liebe danken.

Samstag, 2. Mai 2020
10.00 Uhr
Stadtkirche Uznach