100 Jahre Abtei St. Otmarsberg

Mit der Klostergemeinschaft das Jubiläum feiern

Seit 100 Jahren dürfen die Missionsbenediktiner von Uznach auf verschiedenen Kontinenten wirken. Dies ist ein Grund zum Feiern. Die Missionsbenediktiner laden zu ihrem Jubiläumsfest vom Freitag, 27. September bis Sonntag, 29. September in die Abtei St. Otmarsberg ein.


Jubiläumsfestprogramm für die Bevölkerung

Freitag, 27. September

  • 18.00 Uhr Feierliche Vesper, mitgestaltet durch den Teamchor Rapperswil-Jona

Samstag, 28. September

  • 10.00 Uhr Festakt «Jubiläum 1919 bis 2019» in der Abteikirche St. Otmarsberg
    Begrüssung durch Abt Emmanuel Rutz OSB
    Festvortrag von P. Dr. Paul Oberholzer SJ, Rom
    «Missionarischer Impuls des Mönchstums im frühen Mittelalter»
    Offizielle Eröffnung des «Missionsweges»
    Der Harfenist, Florian Harder, begleitet den Festakt musikalisch.
  • 14.00 Uhr Einladung zur Teilnahme an folgenden Ateliers:
    · Bischof Marian Eleganti OSB: Jesusgebet
    · P. Anastasius Reiser OSB und P. Winfried Yego OSB: Afrikanische und europäische Kirche im Dialog
    · Sr. Raphaela Händler OSB: Das Gesundheitswesen in Tansania
    · Stefan Hug: Klingender und farbiger Psalm für Kinder und Erwachsene
    · Abt Emmanuel Rutz OSB und Martin Villiger: Christentum und erneuerbare Energie
  • 16.30 Uhr Feierliche Vesper
  • 19.00 Uhr Gebet mit den Jugendlichen von Adoray Uznach

Sonntag, 29. September

  • 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Festpredigt von Nuntius Erzbischof Thomas E. Gullickson, Bern, Mitwirkung des Kirchenchors Uznach unter der Leitung von Marilena Brazzola.
    Nach dem Festgottesdienst sind alle zu einem Apéro riche eingeladen.
    Musikalische Umrahmung mit der Familienkapelle Fischbacher, Goldingen.

 «Getauft und gesandt» in die Welt

Dialog-Treffen zum ausserordentlichen Monat der Weltmission

Bischof Markus Büchel und die diözesane Missionskommission laden am Samstag, 26. Oktober von 14.30 bis 20.00 Uhr alle Gläubigen zur Begegnung nach St. Gallen in den Pfalzkeller ein. Es soll über unseren je eigenen Auftrag als Getaufte ausgetauscht werden. Anlass dazu ist der von Papst Franziskus motivierte ausserordentliche Monat der Weltmission.
Es gilt den Auftrag Jesu: «Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet die Frohbotschaft der ganzen Schöpfung» (Mk 16,15) heute neu umzusetzen, ohne sektiererisch aufdringlich zu werden.
Dabei sind folgende Grundsätze wichtig:

  • Weil Gott die Liebe ist, können wir aus seiner Geistkraft der Liebe handeln. Jesus ist uns dabei Vorbild, einander frei von Überheblichkeit zu begegnen.
  • Alle Menschen sollen frei sein ihren je eigenen Glauben auszuüben. Jede Art von Gewalt, Zwang und Missbrauch gilt es zu bekämpfen. Es kann nicht Ziel sein, Andersgläubige für die eigene Religion zu bekehren.
  • Gegenseitiger Respekt und Solidarität, aber auch interreligiöse Zusammenarbeit sind anzustreben, damit sich Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung entfalten.
  • Kulturelle Traditionen sind zu achten, aber auch zu hinterfragen.
  • Dialog und Begegnungen helfen, gegenseitige Vorurteile abzubauen.
  • Aufrichtiger und wohlwollender Austausch ist immer wieder einzuüben.

Wie diese Punkte zeigen, geht es heute nicht mehr darum – wie noch anfangs des letzten Jahrhunderts – möglichst viele zu taufen oder geistlich zu vereinnahmen. Vielmehr ist Dialog auf Augenhöhe und Entfaltung menschenwürdiger Grundwerte des Lebens in den verschiedenen Konfessionen und Religionen notwendig.
Es darf nicht sein, dass Glaubensbekenntnisse und Nationalismen weiterhin Anlass zu Kriegen werden. Das wäre ein grober Missbrauch der Verbundenheit mit dem einen, vielfältigen Gott der Liebe.
Über solche Grundfragen gilt es unter dem Motto «Getauft und gesandt» miteinander ins Gespräch zu kommen.
Programm des Dialog-Treffens
Ab 15.00 Uhr Kurzreferate und Tischgespräche mit verschiedenen Persönlichkeiten, die beruflich mit dem jesuanischen
Auftrag der Mission zu tun haben.
17.30 Uhr gemeinsamer Gottesdienst mit Bischof Markus Büchel in der Kathedrale. Anschliessend Stärkung bei Apéro und Palaver.
Möglicher Fahrplan für die individuelle Anreise:
Uznach ab: 13.48 Uhr oder 13.16 Uhr
St. Gallen an: 14.33 Uhr oder 13.56 Uhr
Teilnehmende sind um Fahrkarten selber besorgt.


Kraftquelle: Exerzitien im Alltag

Hören, wer ich sein kann

Die diesjährigen Exerzitien im Alltag im Bistum St. Gallen erinnern an den heiligen Otmar.
Er gründete vor 1300 Jahren das erste Kloster in St. Gallen nach der Regel des heiligen Benedikt.
«Hören» ist ein grundlegendes Wort der Benediktsregel. Es ist das allererste Wort darin: «Höre auf das Wort deines Meisters. Neige das Ohr deines Herzens.» Hören auf die Heilige Schrift, hören auf Jesus ist die christliche
Weise, mit Gott in Kontakt zu treten.
Unter dem Titel: «Hören, wer ich sein kann», machen wir uns in den diesjährigen Exerzitien im Alltag auf den Weg.

Daten: Donnerstag, 31. Oktober von 19.00 bis 20.15 Uhr als Beginn der Exerzitien
Donnerstage, 7./14. und 21. November von 19.00 bis 20.15 Uhr für die Gruppenabende
Ort: Pfarreizentrum Jodokus,
Schmerikon
Leitung: Bruno Jud
Anmeldungen bis Sonntag, 27. Oktober an Bruno Jud, Telefon 055 282 11 84


Kennst du Franziskus?

Kirchenerlebnistag für Kinder

Am Mittwoch, 6. November von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr sind Kinder im Primarschulalter unserer Seelsorgeeinheit zum Kirchenerlebnistag ins Pfarreizentrum Jodokus nach Schmerikon eingeladen.

Am diesjährigen Kirchenerlebnistag werden die anwesenden Kinder Franziskus auf spannende Art kennenlernen. Sie dürfen zusammen mit Religionslehrpersonen ein Theaterspiel einstudieren, bei welchem in einfachen Rollen für kleine und grosse Kinder das Leben des Heiligen Franziskus erlebbar wird. Natürlich braucht es auch geschickte Hände für den Aufbau der Kulissen. Mit einem feinen Zvieri wird gesorgt, dass alle bei Kräften bleiben. Zum Abschluss des Nachmittages
sind alle Eltern und Interessierte eingeladen, dem Bühnenspiel beizuwohnen. Infoflyer mit Anmeldetalon werden im Religionsunterricht verteilt und liegen in den Schriftenständen auf. Anmeldung bitte bis Mittwoch, 30. Oktober beim Pfarreisekretariat Schmerikon.

 


Nacht der offenen Kirchen

Mit der «Nacht der offenen Kirchen» bietet unsere Seelsorgeeinheit zusammen mit der evangelischen Schwesterkirche Uznach und Umgebung einen ganz besonderen Höhepunkt gegen Ende des Kirchenjahres an. In all unseren Kirchen locken in der Nacht vom Freitag, 8. November um 18.00 Uhr bis Samstag, 9. November um 8.00 Uhr unterschiedlichste Angebote, die Nacht nicht schlafend, sondern hell wach zu verbringen. Merken
Sie sich jetzt schon das Datum!

Programmüberblick

Stadtkirche Uznach: 18.00 Uhr Eröffnungskonzert mit Andrew Bond
  06.45 Uhr Taizégebet im Chorraum
Kreuzkirche Uznach: 19.45 Uhr Theater-Workshop mit Beatrice Mock
Evangelische Kirche Uznach: 21.00 Uhr Linedance
Pfarrkirche Schmerikon: 22.30 Uhr Gedanken und
Pfarrkirche Rieden: 00.00 Uhr Mitternachtskonzert «VollChorn»
Pfarrkirche Gommiswald: 01.30 Uhr Kino: «Wolkenbruch»
Für Nachtschwärmer:   03.30 Uhr Nachtwanderung mit Zwischenhalt beim Kloster Berg Sion und mit Zwischenhalt in der Pfarrkirche Ernetschwil
Kloster Otmarsberg: 05.30 Uhr Vigil und Laudes
 Shuttlebus – Imbissmöglichkeiten – Programm für Jugendliche – usw.

Erstkommunion 2020 - Jesus, Brot des Lebens

Frisches Brot aus dem Backofen, Schlangenbrot am Lagerfeuer, der Duft, der uns aus einer Backstube entgegenweht – wie herrlich das riecht und welch wunderbare Erinnerungen das weckt …
Stehen wir in der Bäckerei vor dem Brotgestell, fällt uns die Entscheidung, welches Brot wir nehmen wollen, nicht immer leicht. Ob dem üppigen Angebot vergessen wir sehr schnell, wie privilegiert wir doch sind. Denn frisches Brot, ja Brot überhaupt, ist nicht selbstverständlich.
Im Vaterunser beten wir: «Unser tägliches Brot gib uns heute.» Wir bitten um das tägliche Brot. Mit diesem Brot ist jedoch mehr gemeint, als «nur» das Lebensmittel. Mit dieser Bitte bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen. Dieses Brot, von dem hier die Rede ist, ist so kostbar wie die Luft zum Atmen.
Für die Erstkommunion 2020 haben wir in der Seelsorgeeinheit das Thema «Jesus, Brot des Lebens» gewählt.
Wenn wir uns im Religionsunterricht mit dem Thema «Brot» auseinandersetzen, dann geht damit auch die Frage nach unseren Grundbedürfnissen einher. Was brauchen wir, damit es uns gut geht? Damit wir zufrieden sind und uns wohl fühlen? Für die Kinder wird wohl sehr schnell klar werden: Dafür brauchen wir nicht nur Nahrung und Kleidung. Familie und Freunde, Vergnügen und Entspannung, Bewegung und Bildung, Gesundheit und Freiheit, Gemeinschaft und Liebe und vieles mehr gehören zwingend auch dazu.
So werden wir in der Vorbereitung auf die Erstkommunion erleben und erfahren, dass das Wort «Brot» für mehr steht als nur für ein Nahrungsmittel.
Brot zu haben, ist nicht selbstverständlich – ein erfülltes und glückliches Leben auch nicht.
Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.»
Jesus wird im Evangelium «Brot des Lebens» genannt. Damit meinten die Evangelisten, dass er für uns so wichtig ist wie das tägliche Brot. Er wird immer für uns da sein. Er wird uns zur Nahrung für unsere Seele.
Immer, wenn wir miteinander Eucharistie – das grosse Geheimnis unseres Glaubens – feiern, wird Jesus Christus in unserer Mitte gegenwärtig. Ihn selbst dürfen wir im Heiligen Brot als Stärkung für unser Leben empfangen.
So kommt Jesus auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus Christus auch uns alle immer wieder für unseren Alltag stärkt.
Die Lehrpersonen freuen sich, den Vorbereitungsweg mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien zu gehen.

Erstkommuniondaten 2020

Weisser Sonntag, 19. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 26. April: Schmerikon und Gommiswald
In Rieden findet erst 2021 wieder eine Erstkommunion statt.


Ehejubiläumsfeier 2020

Auch im nächsten Jahr wird unsere Seelsorgeeinheit wieder zu einem gemeinsamen Ehejubiläumsgottesdienst einladen. Schön, wenn auch jüngere Paare diese Feier nutzen und für ihre Liebe danken.

Samstag, 2. Mai 2020
10.00 Uhr
Stadtkirche Uznach